von phorkyas

Kant erzählt irgendwo etwas von zwei Prinzipien: einem holistischen, das die Dinge in seiner (organischen) Ganzheit zu betrachten suche und einem reduktionistischen, das das Verständnis in der Zergliederung und Zerteilung in Subsachverhalte finden will. Mir erschien das mal etwas Tiefes, wo vielleicht schon die heutige, ideologische Spaltung in Geistes- und Naturwissenschaften zu finden sei.

Aber es gibt keine zwei Seelen in meiner Brust, es ist immer nur eine. Und die ist schon nur leeres Geplapper. Grunge-Gestammel. Es ist immer noch diese Musik, dass sie die Saiten in mir zum Schwingen bringt. (Pearl Jam’s MTV Unplugged Konzert!) Es befördert mich in meine Teenagerzeit – als ich mir alle Chemie, Physik und Mathematik, Chaostheorie in den Kopf kippte, die ich in die Finger kriegte, Dostojevskij und Kierkegaard. Es gab für mich keine Trennung zwischen Poesie und Wissenschaft, nur eine totale Ordnung der Welt in einer lyrischen Weltformel. Falls sie zu erreichen wäre. Ein komprimierter Satz, eine Gleichung, die die Essenz der Dinge träfe, oder wenigstens meine Verzweiflung.

Heute wüsste ich es nur im Schweigen herzustellen, aber ich schaffe es ja nicht einmal diesen Blog abzustellen. Immerhin könnte ich nun über die Entropie, die in diesem Beitrag/Zeichenkette enthaltene „Information“ genau beziffern, einen HMAC ausrechnen oder ihn auf ein paar Bytes komprimieren. Aber das istce4495eb69243d4a005731984aaa8f5b837aee9b5e9ec67cfd05ccca7f15c87a

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