Mu

von phorkyas

Remizov

In den Staub, Unwürdige.
Nun, ich dachte wir seien schon nichts. Warum also noch uns ins Nichts treten?
Aber ihr beweist es doch mit jedem weiteren Artikel, den ihr hier einstellt.
Nein, du, Stimme des Zweifels, Verneinung unseres Kunstwillens, du Dämon unserer Kleinheit, du gehörst zum Schweigen gebracht, nicht wir.
So meinst du? Ich habe mächtige Verbündete.
Nein, nur deren Ohnmacht, deren Negativität, möchte ich meinen. Und selbst wenn, sollte es mich ernsthaft schrecken? Jedes Wort das wir tun ist ein Schritt auf wankender Planke, morsch, glitschig und darunter das Nichts.
Ich.
Nein, Zweifel, du bist ein anderer Dämon, du bist es der unsere Schritte lähmt, der uns durch unser Zaudern schon scheitern lässt, weil keinen Schritt wir tun. Du bist nicht einmal das Nichts.
Wie ihr.
Auch das nicht. Wir sind organisch gefügt. Etwas. Und auf den Schwingen der Worte im Flug der Idee scheint uns manchmal Höheres auf. Ob’s nun existiert oder nicht. Du, Dämon bist an uns gebunden. Als Parasit in unsren Schädeln, wenn den Sprung zum eigenen Gedanken zum eigenen Wort wir nicht wagen.
Und so einfach glaubst du meiner entledigt zu sein?
Ich weiß wohl, dass es so einfach nicht ist, doch werd ich die Feuer der Fackeln nun schüren, dich aus diesem Blogge auszutreiben.

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