Wasser – Die Ankunft

von phorkyas

Grün glucksend brachen sich die winzigen Wellen des Rheinwassers, die der diesig-feuchte Wind an die Holzwand des Einbaumes trieb, getrübt auch heute die Sicht durch leichte Nebelschwaden, so dass von dem einen zum anderen Ufer man kaum blicken konnte, trüb und zäh rinnend verging so auch die Zeit in dieser flachen, grünen Landschaft, bestimmt vom Kirchturmgeläut, das war ein anderer, gemächlicher Takt und mit Wehmut dachte er an seine Großeltern, die knorrigen Alten, in deren Gesichter sich dieses einfache Landleben eingegraben hatte, dann aber lösten sich diese Erinerungen wieder als er in das Wellengekräusel blickte durch welches schwankend der klobige Kahn stetig seinem Ziele zu trieb, und Bob Machas Haupt auf dem wie fast immer ein hellbrauner Hut mit dunkelbraunem Band, dessen breite Krempe die Nässe ein wenig abhielt, reckte sich empor, blickte unbeirrbar nach vorn, der restliche Körper in einen schwarzen Parka gehüllt stand er wie ein Fels in diesem eigenhändig ausgehöhlten Holzungetüm, das nun dem gegenüberliegenden Ufer entgegensteuerte.

Bob Macha legt an