Pause

von phorkyas

Leider werde ich bis auf weiteres nicht mehr viel reinstellen können. Bevor es zu der eigentlichen Verteidigung meiner Dissertation überhaupt kommen kann,.. so kommt es mir jetzt schon vor als stünde sie auf der Kippe: Daher mal wieder ranklotzen.

Den Plessner-Maturana Vergleich haben Kundigere wohl auch schon durchgeführt. Von Plessner die Grundbegriffe zusammenzufassen, fiele mir schon schwer, auch wenn ich glaube, sie nun einigermaßen verstanden zu haben. Seine Definition von Lebewesen als: „Körperliche Dinge der Anschauung, an welchen ein prinzipiell divergente Außen-Innen-Beziehung als zu ihrem Sein gehörig gegenständlich aufritt, heißen lebendig„, sie kommt mir immer noch herrlich unanschaulich vor.

Den Maturana (Baum der Erkenntnis) zu lesen, ist im Gegensatz dazu ein Kinderspiel, dafür erscheint mir der Text aber doch auch oft so butterweich, dass es nicht so leicht ist, ihn festzunageln (z.B. seine Wissenschafts“definition“ oder seine Ontologie – ist er jetzt ein Monist? etc.).

Zwar wird der „Raum“ (den Lebewesen bei Plessner auch immer behaupten) auch weiter Raum in meinen Gedanken einnehmen (an anderer Stelle habe ich auch einen unerträglichen Bla zu virtuellen Räumen in den ebensolchen abgesondert), aber das wird jetzt alles vorerst auf Eis gelegt, denn jetzt geht’s erstmal an die Wissenschaft.