Der Chef kochte. Was hatte er da für eine Klitsche bekommen! Ein bisschen schön-schillernder hatte er die Welt machen wollen mit dem aufgemöbelten Lafcadio und so wurde es ihm vergolten: Diese Bagage, diese verlotterte Mischpoke des Lafcadios spuckte ihm ins Gesicht, weil sie ihr Blog der Depression und Negation behalten wollte. Macha wurde mit Protestmails überhäuft, Abos gekündigt, nur weil er die Welt ein bisschen hatte aufhellen wollen. Aber statt hier eine Tirade gegen den Konservatismus der Leute, eine Beschimpfung der (eigenen) Blogleserschaft hineinzustellen, verfiel dieses edle Gemüt in Zweifel.. und Depression.
Bitte – so kann das doch nicht weitergehen. Es ist als hinge dieser graue Geist des Vorbesitzers noch in allen Ritzen diesen Schuppens und fiele nun auch Bob Macha an. Das dürfen Sie nicht zulassen: Bob Macha nicht, den Unbezwingbaren!
Also: Klicken Sie! Lesen Sie! Solange es noch geht.
“Wer nur wenig hat, dem wird auch das wenige genommen.” Sagte mal ein dt. Dichter.
Kommentar von Tom — Januar 6, 2012 @ 10:19 am
Offener Brief an die Leser
Liebes Lafcadios-Blog-Publikum,
ich bekenne – und bekenne es gern -, gescheitert zu sein.
Auch der Versuch, an anderem Ort in der Blogosphäre Fuß zu fassen, ist gescheitert; was bleibt, ist eine unleserliche, verwischte Fußnote irgendwo im virtuellen waste land der Servergebirge.
Bestenfalls.
Ich danke Phorky, der sich auch in diesem Fall als echter Freund erwiesen hat, für die Chance, mich als Boss seiner Klitsche aufzuspielen. Dass ich sogar dabei versagt habe, sagt mehr über meine Tauglichkeit als Taschen-Kai-Diekmann, als ich ursprünglich wissen wollte. Jetzt weiß ich es trotzdem.
Möge Phorky diesen Laden in der bewährt depressiven Manier durch die Wand fahren.
In meinem Herzen ist nichts als Zuneigung für all jene, die mit mir gesegelt sind. Meine Zukunft liegt irgendwo im Amazonasgebiet.
All the best, good-bye,
Bob (Macha)
Kommentar von Bob Macha — Januar 6, 2012 @ 11:50 am