Der blinde Fleck der Psychoanalyse: dass man sich das Patriarchat, das man nicht sieht, wegtherapieren müsste?
Januar 31, 2012
Januar 25, 2012
Die Welt als Wille
Nun ist dieser Abschnitt fast vorbei. Ein Fuß steht noch in der Uni, der andere schon halb, ich weiß nicht wo.
Könnte ich jetzt nicht einmal fragen, was ich überhaupt will. Vom Leben im Allegemeinen und Besonderen. Mir fallen da ein:
1) Mit meiner Freundin zusammenziehen 2) Mein Go-Spiel verbessern 3) Hermmann Broch lesen 4) Mein Romanmanuskript überarbeiten 5) Tee trinken 6) Wieder Sport treiben 7) Russisch lernen 8) Musik hören 9) Blogeinträge schreiben 10) Reisen
Ein Beruf Job kommt da nicht vor.
Januar 11, 2012
Januar 10, 2012
Gehirngestöber
(aus der Abteilung ‘Definittorisches’)

Das Blog ist ein Zentrum narrativer Gravitation Daniel C. Dennet
Januar 6, 2012
Zack – da war’s schon…
Der Mensch ist ein Gewöhnungstier. Schon hatte ich den uns all-umflutenden Optimismus lieb gewonnen, die herumrollenden Segways, das professionelle Sirren unserer face2buns-Drehstühle – da war es auch schon wieder vorbei; die ganze Show.
Sicherlich, das Publikum hatte ihm übel mitgespielt. Vereinzelte Bierflaschen waren geflogen, Invektiven, die ich wegen möglicher strafrechtlicher Relevanz nicht wiederholen möchte.
Nein, das hatte Bob Macha nicht verdient, murmelte Phorkyas vor sich, als er behutsam-langsam in seinem dreckig-löchrigen Bademantel das Kehrblech in der Hand das Chaos, das dieser stürmische Wechsel an der Spitze der Blogosphäre hinterlassen hatte, von der einen Kneipenwand des Lafcadios zur gegenüberliegenden Seite umschichtete.
Deprimierend
Der Chef kochte. Was hatte er da für eine Klitsche bekommen! Ein bisschen schön-schillernder hatte er die Welt machen wollen mit dem aufgemöbelten Lafcadio und so wurde es ihm vergolten: Diese Bagage, diese verlotterte Mischpoke des Lafcadios spuckte ihm ins Gesicht, weil sie ihr Blog der Depression und Negation behalten wollte. Macha wurde mit Protestmails überhäuft, Abos gekündigt, nur weil er die Welt ein bisschen hatte aufhellen wollen. Aber statt hier eine Tirade gegen den Konservatismus der Leute, eine Beschimpfung der (eigenen) Blogleserschaft hineinzustellen, verfiel dieses edle Gemüt in Zweifel.. und Depression.
Bitte – so kann das doch nicht weitergehen. Es ist als hinge dieser graue Geist des Vorbesitzers noch in allen Ritzen diesen Schuppens und fiele nun auch Bob Macha an. Das dürfen Sie nicht zulassen: Bob Macha nicht, den Unbezwingbaren!
Also: Klicken Sie! Lesen Sie! Solange es noch geht.
Januar 5, 2012
Gekapert
Er hatte uns alle gelinkt so wie Tony D’Amato. Gerade noch hatte Bob Macha seine altersschwache Gurkentruppe aus halberleuchteten Mönchen, Bandwürmern und gescheiterten Doktoren zum letzten Pyrrhussieg geschleppt und dann mitten in der Schampusparty mit Pappbechern platzte die Neuigkeit:
Er geht weg! Zur Konkurrenz, er kapert einfach dieses Blog hier!
Nun ehrlich. Dem Lafcadio, dieser verlotterten Drecksbude mit ihren einstelligen Klickzahlen kann kaum was Bessres passieren.. aber als unser neuer hyperaktiver Boss hier hineinstolzierte, da regte sich doch ein leichter Unwille und Widerstand. Dieser Optimismus mit dem er alles hinwegfegen, alles neu machen wollte, der war uns dann doch etwas suspekt. So war hier nicht gearbeitet worden, wenn hier denn überhaupt garbeitet worden war, bedenkt man die spärliche Häufigkeit mit der hier Beiträge eingestellt worden waren. Aber alles sollte besser werden. Ein neuer, strahlend-glänzender Blog sollte das Licht des Internets spiegeln; eine neue Leserbindung, eine neue Optik – dieser ganze, verquaste, graue Pessimismus, all die verstaubten Ecken damit sollte jetzt Schluss sein.
Und was soll ich sagen. Seine Rede half.
Schon steht hier der erste, blitzsauber-neue Text.
