Lafcadios Go-Ecke

Februar 26, 2011

Anti-Ideal

Einsortiert unter: Uncategorized — phorkyas @ 12:29 vormittags

Eine depressive Ansprache an die Συμπαρανεκρωμενοι *
in welcher der Negativität ihres Meisters chschlesingers
gehuldigt und eine Vereinsgründung bekanntgegeben werde

Mir ist zumute, wie es einer Figur im Schachspiel sein muß,
wenn der Gegenspieler von ihr sagt: Mit der Figur kannst du nicht ziehen.
Kierkegaard, Διαψαλματα

Negativität. Armseliges Fitzelchen Negentropie, das wir sind, treiben wir in den Wärmetod des Alls. Entropie, deine letzte Umarmung,.. warum ist es nur noch nicht so weit? Ein paar Bits werden durch meinen Tastendruck geflippt, doch wird die entstandene Ordnung überkompensiert durch die thermische Abwärme.
Wort für Wort, Bit für Bit stelle ich meine Nichtigkeiten ins elektronische Grab. Ich möchte vergessen werden, verschwinden. Ich bin der Untermensch. Es taugt doch alles nichts. Hört ihr nicht? Ihr hört es nicht. Dies ist mein Triumph. Diese digitale Ecke zu beschmieren, und keiner hat’s gesehen. Meine Selbstverachtung, meine Armseligkeit ich spuck sie euch ins Gesicht, die ihr nicht da seid. Die leeren Ränge: mein kosmischer Applaus. Vakuum, Dirac-Seen.

Kleinkünstler der ich bin, geht mein Ego leicht durch jedes Nadelöhr – ich hab erst 17 Kyu auf KGS. Mein Potential ist so gering ich tunnel’ noch durch jede Facebookpinnwand. Die devil’s staircase ist mir unendlich hoch. Interferierende Wellenfunktionen am Weihnachtsstrand: Keine Ver(n)einigung. Ich übe das Verneinen noch. . Das Nicht-Identische hier wird es nicht Ereignis.
Denn ich bin nicht. Ich bin Nichts.

Liebe Συμπαρανεκρωμενοι, der Vorredner begab sich auf die Suche nach dem Unglücklichsten, um uns mit der Pointe abzuspeisen, dass dies doch der Glücklichste sei, weil sich für diesen schon alles vollendet habe. Nun finden sich in den Weiten diesen Webs höchst miserable Gestalten. Einen wahren Meister der Negativität jedoch konnten wir auch entdecken, dessen Geist diese kleine Rede beschwören sollte. Diesem Meister sei von nun an unsere kleine, illustre Gruppe gewidmet.

Die Mitglieder:
Phorkyas, ANH?…..

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*Heißt wohl soviel wie: die mit mir Verstorbenen
Dieser Text ist wohl nicht so sehr eine Antwort auf Ideal geworden als viel mehr auf chschlesinger.

Februar 25, 2011

Knock knock

Einsortiert unter: Allzupersönliches — phorkyas @ 9:55 vormittags

Who’s there?

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Wie ist das, wenn man weiß, die eigenen Tage sind gezählt?

Februar 19, 2011

Pause

Einsortiert unter: Uncategorized — phorkyas @ 4:31 nachmittags

Leider werde ich bis auf weiteres nicht mehr viel reinstellen können. Bevor es zu der eigentlichen Verteidigung meiner Dissertation überhaupt kommen kann,.. so kommt es mir jetzt schon vor als stünde sie auf der Kippe: Daher mal wieder ranklotzen.

Den Plessner-Maturana Vergleich haben Kundigere wohl auch schon durchgeführt. Von Plessner die Grundbegriffe zusammenzufassen, fiele mir schon schwer, auch wenn ich glaube, sie nun einigermaßen verstanden zu haben. Seine Definition von Lebewesen als: “Körperliche Dinge der Anschauung, an welchen ein prinzipiell divergente Außen-Innen-Beziehung als zu ihrem Sein gehörig gegenständlich aufritt, heißen lebendig“, sie kommt mir immer noch herrlich unanschaulich vor.

Den Maturana (Baum der Erkenntnis) zu lesen, ist im Gegensatz dazu ein Kinderspiel, dafür erscheint mir der Text aber doch auch oft so butterweich, dass es nicht so leicht ist, ihn festzunageln (z.B. seine Wissenschafts”definition” oder seine Ontologie – ist er jetzt ein Monist? etc.).

Zwar wird der “Raum” (den Lebewesen bei Plessner auch immer behaupten) auch weiter Raum in meinen Gedanken einnehmen (an anderer Stelle habe ich auch einen unerträglichen Bla zu virtuellen Räumen in den ebensolchen abgesondert), aber das wird jetzt alles vorerst auf Eis gelegt, denn jetzt geht’s erstmal an die Wissenschaft.

Februar 17, 2011

Verschwinden

Einsortiert unter: Gedichte — phorkyas @ 7:36 nachmittags

Dieses satte Blau, in das der Tag verschwand,
ich wollt ihm folgen.

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Das Studio lacht:
1
2

Februar 13, 2011

Sterbende Worte

Einsortiert unter: Gymnasiast — phorkyas @ 9:17 nachmittags

Angeregt durch dieses hier, versuche ich es auch einmal

Sterbende Worte
sterbende_worte _mp3

Der Text stammt noch von damals, meiner Gymnasiastenzeit, als ich noch Ideen hatte – gut, wahrscheinlich war ich auch so ein neunmalkluger, unerträglicher Streber.. aber ich muss doch kurz verharren, ob des Potentials, das ich dann doch vielleicht gehabt hätte – aber jetzt – egal!

Viel Spaß damit!

GRrrr.. oder auch nicht – um die Audiodatei hochzuladen müsste ich mir eine Speicherplatzerweiterung

Februar 9, 2011

Tante Emmas Gemischtwarenladen für Weltbilder, rhetorische Grundfiguren und anderes III

Einsortiert unter: Taschenphilosoph — phorkyas @ 10:53 nachmittags

Fortsetzung:

Wie können die Wissenschaftler sich zur Wehr setzen? Das offensichtlichste rhetorische Manöver ist wohl, darauf zu verweisen, dass ja immerhin sie es seien, die diese Profession ausübten, dieser Blick von außen, der die Wissenschaft in einem Blick zu erfassen suche, ihr Wesen zu begreifen, ohne selbst je daran teilgehabt zu haben. Dann jedoch werden die Schützengräben ausgehoben, die zwei, drei Kulturen bringen ihre Geschütze in Stellung und es heißt wie so oft:
Ein Diskurs findet nicht statt.

Wie schwierig es dann sein würde sich überhaupt noch auszutauschen, möchte ich an zwei Zitaten zeigen:

“Dawkins entwickelt keinen Sinn dafür, dass die Wissenschaften den
meisten Menschen kryptischer und irrationaler erscheinen als die
Religionen und dass eine andere große Gruppe heute an die Wissenschaft
genau so glaubt, wie sie früher an eine Religion geglaubt hätte. Dawkins
entwickelt keinen Sinn für die Grenzen und Mängel des
wissenschaftlichen Weltbildes und für dessen nur mangelhafte Leistungen,
wenn es darum geht, dem Leben des Einzelnen einen Sinn zu vermitteln.”

Bonaventura

“Denn es gibt keinen anderen Weg zur Erkenntnis als den der Wissenschaft.
Und es gibt keine Wissenschaft ohne Mathematik. Das bedeutet nicht,
dass Wissenschaftler ständig und in jedem Bereich in Formeln reden
müssen. Sie müssen nur so reden, dass sich das, was sie sagen, in
Formeln übersetzen lässt, wenn es darauf ankommt.”
Anatol Stefanowitsch

Mir ist bewusst, dass es sich bei diesen Zitaten um eine sorgfältige Dekontextuierung handelt, die wissenschaftstheoretischen Ansichten der beiden Autoren mögen wohl differenzierter sein und der Diskussion auch nicht abgeneigt sein, ich wollte hier nur veranschaulischen was für Welten hier aufeinanderprallen, so dass auch bei dem Zeit-Artikel sich nach über 700 Kommentaren rein gar nichts bewegt hat. Fruchtloser Stellungskrieg. Gerade an diesen Fallgruben möchte ich mich vorbeischlängeln (s.a. die Diskussion um die Ethik).

Um sich klar zu machen welchen Graben überhaupt die Parteien trennt, hilft es wohl nichts: man landet in der Metaphysik. Von “den” (Natur-)wissenschaftlern wünschte ich mir, dass sie die metaphysischen Grundlagen ihrer Position reflektierten. In den meisten Fällen heißt dies wohl sich zum metaphysischen Naturalismus zu bekennen. Damit ließe sich, in Breite und Vielfalt und aller Ungenauigkeit, die dieser Begriff noch unter sich fasst, vielleicht zumindest eine klare philosophische Position oder Programm umreißen, zu der man Stellung beziehen kann.

Februar 6, 2011

Tante Emmas Gemischtwarenladen für Weltbilder, rhetorische Grundfiguren und anderes II

Einsortiert unter: Medienlästereien, Polemik, Unwürdige Themen — phorkyas @ 12:12 vormittags

(ii) Wissenschaft als Religion

Vor kurzem löste ein polemischer Zeit-Artikel über Hawking in der Rubrik “Religion und Wissenschaft” eine wahre Kommentarflut aus. Leider muss ich bekennen, nicht nur in diesen unsäglichen, neunmalklugen, sinnlosen Kommentaren gelesen, sondern sogar dazu beigesteuert zu haben. (Das Gleiche ließe sich auch über meine Bloggerei sagen: Wird es mir einmal peinlich sein einer von denen gewesen zu sein? Einer dieser pseudointellektuellen Klugschwätzer, die zu alles und jedem ins Netz schwadronieren, Fachmann für alles und nichts. Da werden mir doch Printleute beinahe wieder sympathisch, wenn sie alle Klügelei beiseitelassen, in die Vollen gehen und so richtigen Dumpfsinn absondern wie diesen – Geht es noch durchsichtiger und dünner? Wie kann man mit dieser einen Idee “Die Öffentlich-Rechtlichen sind ja deppert, haben die die historische Mubarak-Rede, die alle gesendet haben, nicht gesendet” wie kann man damit so viele Spalten füllen? Und hätten sie sie gesendet, hätte man sie vermutlich dafür angeprangert, dass sie, anstatt sich Zeit zu nehmen und das Material in Ruhe zu gewichten und zu begutachten, dieses wegsenden, nur weil alle anderen das auch tun… Ach, es ist doch so trostlos – schon wieder diese Blog-Attitüde, diese Sticheleien gegen die Dummheit anderer Leute. Aber was hilft’s, gegen die eigene Dummheit sollte man sticheln, doch die ist auf ewig unser blinder Fleck.)

Da diese Diskussionen scheinbar immer wieder aufflackern und dieses ewige Wiederholen der immergleichen Argumente etwas ermüdend ist, hier also der Versuch ein paar rhetorische Grundkniffe zu sammeln und darauf hinzusteuern, die Grundmotive freizulegen.

Es gibt ein Unbehagen an der Technik, den Wissenschaften, dass diese keine Ethik kennten. Autoren wie Sam Harris greifen diesem möglichen Vorwurf vor, indem sie umgekehrt zeigen wollen wie Naturwisschenschaft erst Moral und Ethik begründen könnte. Ich möchte mir hier nicht das Urteil erlauben, dass es sich dabei um Wissenschaftskitsch, Primitiv-Utilitarismus handelt, lediglich anmerken dass weder Philosophie noch Wissenschaft das Problem der Letztbegründung lösen können. Natürlich kann man eine willkürliche Setzung vornehmen, wie man es wohl den Religiösen unterstellen würde, aber das ist intellektuell wohl unbefriedigend. Von dieser Warte kann das Ergebnis nur ein Patt sein und darüber zu streiten, wer etwas besser könne, was ohnehin keiner leisten kann, muss einem müßig erscheinen.

Widmen wir uns jedoch einmal diesem “Unbehagen”, denn es erscheint mir der Archimedische Punkt. Es ist die Verunsicherung darüber, was der Mensch noch sei, wenn wir ihn in all seine Teile zerlegt haben, wenn wir die letzen kognitiven Fähigkeiten simuliert, die letzten Kernspinresonanzspektroskopie-Bilder analysiert haben. Die Forscher kokettieren noch mit dieser Furcht, wenn sie die PR-Trommel rühren, indem sie ausposaunen lassen, der freie Wille sei widerlegt. Was tun gegen diese Herausforderung, wenn sich das ganze Wesen des Menschen infrage gestellt sieht? Hier kann die Philosophie die Totschlagkeule schwingen: Man muss aufs Ganze gehen; das Bestimmen von Menschsein darf nicht Teilrationalismen anheimfallen, wie es geschieht, wenn Ethik sich in Detaildiskussionen der Einzelwissenschaften verliert und so nur noch dazu da ist bestehende Praxis abzunicken (s. Nannen, Stammzellenforschung etc.).

Den Polemiken gegen Wissenschaften sei es von Goethe, Adorno und auch Heitler scheint dieses Unbehagen gemeinsam. Sie richten sich geggen die Entzauberung, Entpoetisierung, Entintellektualisierung der Welt wie sie in Form der Wisschenschaften, dem Positivismus vorzuliegen scheint. Von seiten der Wissenschaft kann natürlich gefragt werden, ob dieses düsterverhangene Wissenschaftsbild denn auch treffe, woher sich die dunklen Dystopien schöpfen, was denn den Himmel in grau kleidet. Sei denn die Wissenschaft kein intellektuelles Unternehmen, ohne Inspiration, ohne geistigen Überbau und kühnen Entwürfen vom Großen Ganzen? Nun

Sie sehen auch hier befinden wir uns wieder in der allerfeinsten Klügelei – Aber jetzt müssen wir wohl die wissenschaftstheoretische Suppe auslöffeln, die wir uns eingebrockt haben:

(iii) Was ist Wissenschaft?

Was zeichnet die wissenschaftliche Methode und Sichtweise gegenüber magischem Kult, mythischen Welterklärungen aus? Meistens vertreten dann vor allen Dingen die szientistischen Kommentatoren einen Vulgär-Popperianismus, nach dem wissenschaftliche Theorien Aussagen oder Vorhersagen treffen müssen, die eine experimentelle Überprüfung zulassen und so würden unter den Theorien gerade nur die richtigen übrigbleiben, so als würde diese Methodik von selbst ohne großes Zutun immer weiter in Richtung größerer Erkenntnis fortschreiten. Dies scheint der Lehrbuchttradition zu entsprechen, die den Eindruck einer linearen Geschichte gibt, die zu der aktuellen, richtigen Theorie führen musste, einer kumulativen Wissensanhäufung. Kuhn widersprach leidenschaftlich, aus Sicht der Wissenschaftsgeschichte sei dieses Bild nicht haltbar. Vielmehr unterschieden sich verschiedene Phasen wissenschaftlichen Arbeitens oder Problemlösens. Jene in der ein vorherrschendes Konzept (Paradigma) befolgt wird, welches die Probleme und Fragestellungen definiert, an denen man arbeitet. In dieser Zeit stellt sich Wissenschaft tatsächlich als jene Anhäufung von Wissen dar, indem man die Früchte erntet, die ein Paradigma erreichbar werden lässt. Manchmal jedoch treten Anomalien auf, Beobachtungen z.B. die nicht in das Schema des derzeitigen Paradigma passen. Häufen sich diese kann die Wissenschaft in eine außerordentliche Phase eintreten. In dieser können andere Konzepte mit dem vorherrschenden konkurrieren und dieses schließlich ersetzen. Welches das Rennen macht, so betont Kuhn, sei nicht wie bei Popper Sache der Falsifikation, eines Beweises oder dass die neue Theorie die Daten besser beschreibe. Die Ursachen dafür könne auch gut außerhalb der Wissenschaft liegen, in ästhetischen und persönlichen Vorlieben oder in seinen eigenen Worten: „Der Erfolg eines Paradigmas [..] ist am Anfang weitesgehend eine Verheißung von Erfolg [..]. Die normale Wissenschaft besteht in der Verwirklichung jener Verheißung, einer Verwirklichung, die durch Erweiterung der Kenntnis der vom Paradigma als besonders aufschlußreich offenbarten Fakten [..].“
Mit diesem religiösen Vokabular sind wir nun endlich nahe an der ersten Überschrift, dieser dumpfbeuteligen Provokation, wie sie auch der Zeit-Artikel betrieb. Der Enthusiasmus, mit dem die Inbetriebnahme des LHC’s beobachtet wurde, die Indoktriniertheit und der missionarische Eifer mancher “Brights” könnte solche Wortwahl allerdings schon nahelegen.

Müssen die Wissenschaftler aber diesen Vorwurf der Geschichtsvergessenheit sich gefallen lassen?

Februar 1, 2011

Eigenwillige Pferde

Einsortiert unter: Vyssocki — phorkyas @ 10:27 nachmittags

und ich waren wieder fleißig.

Wieder ein sehr bekanntes Lied – und unsere Übersetzung:

Eigenwillige Pferde

Den Grat entlang, am Rand, den Abgrund nebenan,
mit den Riemen peitsche ich die Pferde, treib’ sie an.
Schlucke zähen Nebel, trink’ den Wind mühsam,
ich verlöschekrepier’, krepier’, freudiger Tod naht heran.

Etwas langsamer, langsamer ihr Pferde,
hört nicht auf die harte Gerte.
Eigensinnige Pferde sind mir gegeben,
werde nicht zu Ende singen, zu Ende leben.

Ich werde die Pferde tränken, singe bis zur letzten Zeile,
ein bisschen noch, dass am Abgrund ich verweile.

Ich verschwinde, wie Blätter im Sturm hinweggefegt
und der Schlitten im Galopp über den Schnee prescht.
Meine Pferde, wechselt doch ins Trab,
ein wenig verlängert mir den Weg zur letzten Statt.

Etwas langsamer, langsamer ihr Pferde,
hört nicht auf die harte Gerte,
eigensinnige Pferde sind mir gegeben,
werde nicht zu Ende singen, zu Ende leben.

Ich werde die Pferde tränken, singe bis zur letzten Zeile,
ein bisschen noch, dass am Abgrund ich verweile.

Pünktlich sind wir doch bei Gott zu Gast.
Warum nur ist der Engelsang so feindlich mir?
Oder hat das schluchzende Glöckchen keine Stimme mehr?
Oder schrei’ nur ich, dass der Pferdeschlitten zu sehr rast?

Etwas langsamer, langsamer ihr Pferde,
hört nicht auf die harte Gerte,
eigensinnige Pferde sind mir gegeben,
werde nicht zu Ende singen, zu Ende leben.

Ich werde die Pferde tränken, singe bis zur letzten Zeile,
ein bisschen noch, dass am Abgrund ich verweile.

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