Lafcadios Loch

Go-Steine und nicht viel mehr

[..] denn alles was entsteht / Ist werth daß es zu Grunde geht

Da macht sich die alte Tante FAZ aber wieder alle Mühe, alle antibürgerlichen Aggressionsreflexe in mir anzustacheln (zugetragen vom Sichter und Orndner, hier). Dieser bildungsphiliströse Sermon, der dann auch noch in der Kommentarspalte aufs Äußerste beklatscht wird, schrumpft einem wirklich das Hirn.

Es ist dabei eingentlich ein ignorierenswerter Anlass. Etwas das Qualitätsmedien wie die Zeit mindestens einmal im Jahr über ihre Frontseite tickern können, so wie web.de ihre Klickstrecken mit den peinlichsten Promi-Outfits: der Niedergang der deutschen Sprache.

Die Anekdote zum Einstieg hebt auch gleich in unheilvollem Ton an, so als würden gleich bildzeitungsgemäß Leute zerstückelt oder ein Skandalon ähnlichen Ausmaß stattfinden:

Sie [eine Lehrerin] hat “Tieger” an die Tafel geschrieben! Steinigt sie.!

Und hier gleich zu Beginn schon, lässt der Text seine Hosen runter, werden alle bedenkenswerte Ansätze, die der Autor sonst noch so unterbreitet zunichte gemacht, weil nämlich das Urteil über den Unterricht und diese Lehrerin allein auf das Schreiben dieses Wortes reduziert wird. Es geht nicht darum eine ganzheitliche Wertung zu versuchen, Inhalt und Form des Unterrichts einer gewissenhaften Abwägung zu unterziehen, es reicht dieses eine Datum, um alles hinzurichten. (Man beachte welchen Unterton, das “jung” und “engagiert” damit schon erhalten; hier wird das “naiv”, “ahnungslos”, letztlich dann auch “unfähig” schon hinzugedacht.)

Dass das angelegte Bewertungskriterium damit dem gleicht, was er an Pisa kritisiert:

Eine der am weitesten verbreiteten Formen des Schreibens im Unterricht hat mit Schreiben im eigentlichen Sinn gar nichts mehr zu tun: das Ausfüllen und Ankreuzen.

stört in dieser Argumentations”logik” nicht. An den Kommentaren, die es provoziert, sieht man nur zu deutlich, worum es nur wieder geht: Abgrenzung, Distinktionsgewinn. Und das auf die allerbilligste Weise: Rechtschreibung! Wie sehr sind diese Leute denn schon auf den Hund gekommen, dass ein Professore und seine Claqueure, glauben, sich so vom gemeinen RTL-Zuschauer, absetzen zu können? Durch ein paar Fremdwörter und Schachtelbausätzchen, soll man den faden Inhalt nicht schmecken? – Wie unzureichend, wie undialektisch wird hier Bildung gedacht, so dass sie sich zwangsläufig in den Ungeist verkehren muss, den auszutreiben, sie doch angetreten war!

Da gibt es nichts zu beschönigen, und die beschwichtigenden Versicherungen kinderfreundlicher Lesedidaktiker, dass heute mehr denn je gelesen werde, weil ständig über Smartphones auch Texte oder Textfetzen ausgetauscht und weitergeleitet würden, klingen ungefähr so wie die Behauptung, dass heute mehr denn je geritten würde, weil fast jeder Mensch einige Dutzend Pferdestärken wenn nicht zwischen seinen Schenkeln, so doch unter seinem Hintern habe.

Ich kann es nicht mehr hören, dieses Professorengejammer über die dummen Studenten. Natürlich hat man “früher” fast schon in der Mittelstufe all die lineare Algebra gekonnt und fließend auf Griechisch und Latein parliert, jaja. Dass heute kaum einer ‘nen vernünfitgen Job bekommt, wenn er nicht fließend Englisch spricht,.. oder dass immer mehr Abiturstoff wird, was sonst erst an der Universität gelehrt wurde, das verdrängen die Altvorderen dann gern.

Just face it!
Them writing skills

Kittler, Mainzer, Blumenberg – noch nicht ganz

(1)
Was macht die Technik mit uns?

Dem Sichter und Ordner bin ich noch eine Stellungnahme zu Kittler schuldig. Ich ringe immer noch damit. Das schwerwiegendste Problem war wohl, wie dessen technifizierte Prosa auf der Überholspur, mich mitten in Kerngebiet meiner eigenen Interessen und Kompetenzen, so gnadenlos abhängte: So sehr flogen mir Turing, Shannon, Logarithmen, Frequenzen, Theoreme, Operatoren um die Ohren, dass ich mich fragte, ob das mit rechten Dingen zu gehen könne, wie denn jemand so den Durchblick haben könne, als brutzele er seine Texte noch selbst mit dem Lötkolben zusammen.

Und wie kann dieser elektrifizierte Kittler dann hochachtungsvoll Lacan als einen Meister ansprechen? Ernsthaft? Ist da wirklich keine Spur von Ironie, wenn er das folgende zitiert:

Mit ausdrücklichem Verweis auf die »Theorie der komplexen Zahlen« schreibt Lacan die »imaginäre Funktion« des Phallus als √-1″ an. Daß mithin »der Phallus, d. h. das Bild des Penis, an seinem Platz im Spiegelbild negativiert« und als »der dem begehrten Bild fehlende Teil« sogar radiziert wird, hindert aber die Psychoanalyse, nicht anders als neuzeitliche Mathematik, in keiner Weise weiterzurechnen. Sie existiert folglich als einzige Wissenschaft, die das Imaginäre denken oder vielmehr formalisieren kann: »Darum auch ist [das erektionsfähige Organ] der weiter oben produzierten Bedeutung gleichzusetzen, des Genießens, den es durch den Koeffizienten seiner Aussage der Mangelfunktion des Signifikanten wiedererstattet: (-1).«
Draculas Vermächtnis, S.67

Diese Art von Prosa ruft ungute Erinnerungen an die Sokal-Affäre wach, und diesen ganzen unproduktiven Two-Cultures-Debatten (Natur- vs. Geisteswissenschaften). Und leider hat mich das auch betroffen: Ich wollte gleich auch Fehler in den Formeln finden, fand aber nur einen im Text, über den ich mir immer noch nicht hundertprozentig sicher bin:

[..] war nichts Geringeres als die direkte informationstheoretische Entsprechung zu Heisenbergs quantenphysikalischer Unschärferelation, derzufolge ja Spin und Position eines Elementarteilchens nicht gleichzeitig exakt zu bestimmen sind. S.204

(Impuls und Ort/Position, hätte es wohl heißen sollen, als das klassische Beispiel komplementärer Größen. Aber ob Ähnliches nicht doch auch für Spin und Ort gälte, stieß auch mich an den Abgrund meines Unwissens; war der Spin denn nicht auch so etwas wie ein Drehimpuls und damit auch nicht gleichzeitig scharf messbar mit dem Ort? -)

Als ich dann Teile von Kittlers Texten wiederlas, ganz ohne den Erwische-den-Geisteswissenschaftler-beim-Quantentheoriefehlzitieren, da merkte ich dann, wie viel Spaß mir die Texte und auch besonders die Fußnoten machten, in denen dann ganz selbstverständlich c’t und das emacs-Handbuch einfinden.

Bei Kittler ist auch etWas, das mich befremdet und und gleichzeitig auch anzieht, ähnlich vielleicht wie bei den Futuristen erster Stunde: dieser Technikglaube, die Andeutungen, dass der Sieg der Technik über das Subjekt schon vollzogen sei, unabänderlich – und dann kann man halt auch das Ende recht schön meterialistisch, technifiziert, androisiert abfeiern?

Rede an meinen Sohn

Die frei fließenden Worte einer Begeisterung entfachenden Rede sind mir wahrlich nicht gegeben, dir das Wunder und die Großartigkeit des Lebens zu preisen, das für dich nun beginnt – das Wunder, das du selbst bist.

Aber was für Ratschläge soll ich dir schon mitgeben können? Als Erwachsener, dessen Weltsicht schon erkaltet und erstarrt ist, während du die Welt noch frisch und staunend, ungläubig und offen erfahren wirst, deine Ideen und Auffassungen davon noch plastisch sein werden, du immer wieder mit offenem Mund da stehen wirst vor den unglaublichen und großen Werken der Menschen und ebenso vor ihrer unfassbaren Borniertheit und Idiotie. Du wirst den Dingen begegnen ohne unsere Schemata und irrationalen Rationalisierungen. Misstraue ihnen – allen.

Welchen Ratschlag kann ich dir schon geben, außer keinem Ratschlag zu folgen? Schon gar nicht meinen.

Das meine ich durchaus ernst. Gerade weil ich dein Vater bin, wirst du glauben, dass ich alles weiß und alles kann. Vielleicht noch Erbe es Patriarchats, oder aber der kindliche Blick auf die ihm nahestehenden Erwachsenen, diejenigen die einen beschützen und umsorgen? Und ich werde auch alles tun dein Rettungsanker, dein fester Hafen zu sein, wenn Unwetter heranziehen. In den geistigen Dingen möchte ich dich aber nicht zwingen oder bestimmend leiten, dich nicht auf die ausgetretenen Pfade meines Denkens führen, sondern dass du dir immer selbst die unglaublichen Räume eröffnest, die der menschliche Geist sich baut.

Damit klinge ich nun selbst schon fast wie diese Bildungsprediger und ich war ja auch selbst schon allzuoft erstarrt vor dem Fetisch Buch. Vor ihnen nimm dich auch in Acht, die die Rede von Humboldt oder dem unabhängigen Denken so locker und phrasenhaft im Munde führen, dass sie gar nicht mehr merken, dass sie nur ihr eigenes, überlegen sich dünkendes Denken meinen. Lass dich auch nicht davon frustrieren, wenn Bildung dir nicht den Weg ebnet für den Aufstieg, wie so mancher Hollywood-Streifen das gerne zeigt. Darum geht es ja auch nicht.

[Vielleicht sind das nur Projektionen meinerseits, so wie Eltern sie eben haben, aber jetzt mit den 10 Monaten, die du alt bist, spüre ich schon deinen eigenen Willen, deine sich langsam entwickelnde Individualität. Ich möchte dir alle Möglichkeiten bieten, diese so frei zu entfalten wie möglich.]

Es ist nicht ganz einfach darzustellen und dieser Blog umkreist das Thema immer wieder: Was ist unabhängiges Denken? Frei nach Schiller, nach den alten, naiv-pathetischen Grundsätzen der Aufklärung: Ich möchte dir Gedankenfreiheit ermöglichen. Bis zu diesem hehren Ziel freue ich mich aber erst einmal auf das Geschenk, das du bist und darauf wie ich mit dir die Welt noch einmal neu kennenlernen werde.

Berufung

Es ist schon mehrere Jahre her, da bin ich zufällig in so einen Künstlervortrag geraten. Gregor Schneider. Ich kannte ihn nicht einmal. Die Art und Weise, wie er stundenlang sein Werk vorführte, hat sich mir aber tief eingeprägt. Er beschrieb nur, zeigte Bilder. Und bei vielen Dingen, die er da gemacht hat, z.B. in eine Galerie Räume innen einzubauen, die den vorigen glichen (natürlich etwas kleiner) – und nur eine Modifikation vorzunehmen: eine Decke, deren Höhe sich über einen kleinen Motor aber so langsam verändere, dass es nicht zu bemerken sei. Die Frage, wozu man denn so etwas mache, die Rechtfertigung der Kunst, sie schwebte dabei schon metergroß im Raum, wurde auch gestellt, aber das war für mich das Bemerkenswerte: Durch seine Beschreibungen war sie völlig entkräftet: Dieser Mann brauchte keine Rechtfertigung, er tat einfach was er tun musste. Dass er dabei immer wieder in Kontroversen oder “Skandale” geriet, war nicht seiner Provokationslust geschuldet, sondern Resultat einer skandaltriggernden Öffentlichkeit, die in Reduktion auf Eineindeutigkeiten, weder auf das Kunstwerk noch auf den Künstler hören will. Aber worum es mir geht: dieses Gezwungensein, einer Eingebung zu folgen, weil man gar nicht anders kann, ich glaube, dass zeichnet einen Künstler aus. Und das ist auch der Grund, warum ich keiner bin. Manchmal ja, da war schon einmal das Verlangen da, etwas zu sagen, da war etwas, das raus musste, aber jetzt lässt mich die Wirklichkeit meist einfach sprachlos, muss ich erst ergründen, was da überhaupt ist. Es wäre ein leichtes, dies darauf zu schieben, dass jetzt im Netz, in den sozialen Netzwerken so ein ein Übermaß an Text, an Meinungen, Nachrichten, Quasselei sei, dass es schon lähmt, dass ich meine textlose Höhle brauche, um von dort überhaupt noch einmal einen Satz entlassen zu können – aber die Wahrheit ist: ich weiß es einfach nicht. Ich würde gerne das Digitale ergründen, ohne vorherige Denunziation oder dystopische Mystifikation wie in der FAZ, aber wie wenn ich schon mittendrin, verheddert, kompromittiert bin und mir das Wasser schon bis zur Kinnspizte steht?

Weitreichende Gänsefüßchen

Elke Heidenreich wird für das Falsche angegriffen. Als ich die “Skandal-Szene” zum zweiten Mal gesehen habe, da war ich schon etwas irritiert, zeigt die abfallende Intonation, das improvisatorische Gewurstel der nachfolgenden Halbsätze doch, dass sie eben nicht das Folgende gesagt hat:
„Die verborgene Deutschheit müssen wir entbergen, und das tun wir, indem wir die Juden endlich beseitigen.“
Sondern dass die Anführungszeichen sich nur auf den ersten Teil des Satzes erstrecken.

Vielmehr deucht es, hat Frau Heidenreich doch dies hier geblubbert:

Also ein Satz wie.. Ich kann ihn ja kaum lesen, auch Klügere als ich verstehen ihn ja nicht, also ich schäme mich dessen nicht, dass ich vieles nicht verstehe: “Die verborgene Deutschheit müssen wir entbergen” und das tun wir, indem wir die Juden endlich beseitigen aus Deutschland – das stößt mir schon sehr sauer auf.

Was sich da wieder an Antiintellektualismus zusammenbraut und wie da groß ein Skandalzitat angekündigt wird, ein ungeheuerlicher Satz dieses Ungeheuers, das ist doch wieder einmal der eigentliche Skandal: die völlige Skandallosigkeit (wie bei Lewitscharoff). Also ich schäme mich auch nicht, dass ich die Tiraden der Frau Heidenreich nicht verstehe, denn was ist denn und das Ungeheure dieses Satzes? Dass Frau Heidenreich ihn nicht versteht, wegen seiner verbogenen Deutschheit, oder dass er die Deutung, die sie hineinlegen möchte, und die sie dann aus anderen Quellen (Süddeutsche) herbeiparaphrasiert, so partout nicht enthält? Was mir aber sauer aufstößt, ist, dass es dabei so durcheinandergeht, dass dieses einschränkende “aus Deutschland” gar nicht mehr auffällt, das die Universalität, mit der die Nazis Völkermord betrieben, verkennt – und dieses springerstiefelstampfende “Doch”, das noch einmal verdeutlicht, dass Frau Heidenreich offenbar nicht nur nichts versteht, sondern dann auch gleich ohne Argumente auf ihrer Meinung beharrt.

Veränderung

Die Ideenlehre gibt Antwort auf ein schwerwiegendes Problem: die Beschreibung von Veränderung. Es gibt dabei einen notwendigen Widerstreit, der z.B. auch in der Psychologie, der Identität auftritt. Zum Einen ist nach der Veränderung das Ich ein anderes und doch muss es ja dasselbe bleiben. Wäre es nur jeden Moment, wo es eine Regung durchzuckt ein Neues, so ließe sich schlechterdings von einer Identität reden – wäre das Ich aber starr und fest zu keiner Änderung fähig was hätte es dann für eine zweifelhafte Existenz? Hierbei hilft uns die “Idee”, indem sie das Tischseins eines Tisches auch über das Abbrechen eines Beines hinaus verbürgt.
Auch in der Programmierung ist Veränderung das grundlegendste Problem. Wie modelliere in der Software Änderungen in der realen Außenwelt?

Ontologischer Status XYZ: ungelöst

In einer Serie von Artikeln untersuchten drei Blogger den ontologischen Status von: Kunstwerken, Computerprogrammen und Abstraktionen. Keiner der drei Texte kommt freilich zu einem konkreten Ergebnis; es ging wohl auch vielmehr darum grundlegende Fragen aufzuwerfen, die man sonst leicht übersieht. Wahrscheinlich müsste man, um zu einem Ergebnis überhaupt kommen zu können vorab noch klären was “Existenz” oder “Sein” ist und damit begibt man sich in philosophische Abgründe aus denen kein Text mehr heraus kann – selbst unter Benutzung eines Heideggers wahrscheinlich.

Ich möchte im Folgenden zu der anregenden wie aufgeregten Diskussion bei metepsilonema ein paar Worte verlieren:

I) Der Streitpunkt war, so wie ich es verstanden hatte, Andreas Wolfs Behauptung, auch Wirtschaftssysteme könnten Interessen haben, worauf dann metepsilonema schließlich mit einem ganzen Blogtext antwortete und eine Diskussion entbrannte, die ins Allergrundsätzlichste kippte, dabei hatte Andreas Wolf in seiner ersten Antwort, meines Erachtens schon den Kernpunkt berührt:

Der Kapitalismus, und davon sind wir ja ausgegangen, ist als hier herrschendes Wirtschaftssystem real und existent. Dass er gewisse Interessen verfolge, ist ein Anthropomorphismus, das gebe ich zu. Natürlich hat “Der Kapitalismus” als System keinen freien Willen. Aber als Prozess befördert respektive benachteiligt er natürlich gewisse Eigenschaften der in ihm agierenden, oder besser vielleicht: ihn ausagierenden, Organe. Die anthropomorphe Metapher ist vollkommen lesbar und als solche durchschaubar.

D.h. es geht hier eigentlich nur um die Angemessenheit eines Ausdrucks, um die Möglichkeit metaphorischen Sprechens. Ein Ansatz dies zu Diskutieren wäre vielleicht die Behauptung gewesen, dass es sich bei diesem Anthropomorphismus doch um einen Kategorienfehler handele (ich war fast sicher, dass Köppnick das noch aufbringen könnte). Wobei ich mit das Instrument “Kategorienfehler” noch nicht zu nutzen weiß. Angetreten um das Leib-Seele-Problem als Scheinproblem zu entlarven, bin ich doch äußerst skeptisch, ob es das wirklich zu leisten vermag, oder ob es sich nicht selbst um recht ungenaue Sprachpolizei handelt, der letztlich alle Metaphern suspekt werden müssten. Und spätestens da, meine ich, schüttet man das Kind doch mit dem Bade aus: Unser Erkennen basiert doch letztlich aus (ungerechtfertigten) verallgemeinernden Übertragungen, Analogieschlüssen; Metaphern. Anders mit Sprache können wir gar nicht begreifen, als dass wir ein Bild darüberlegen, von etwas, dass wir schon durchschaut zu haben glauben. So arbeitet auch die Wissenschaft, wenn beispielsweise die Physik in den Anfängen der Quantenmechanik die Planetenbahnen in den Atomhülle legt.

Wie dem auch sei. Zurück zum Thema. Oder auch nicht mehr. Diese Kommentarparty hab’ ich halt verpasst.

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